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Neues aus Alanya und der Türkei

Der Nikolaus ist ein Türke

Nur in der Weihnachtszeit tritt er auf den Plan und der 6. Dezember ist der Nikolaustag – sein Namenstag. Über sein Privatleben weiß man nur wenig und infolge dessen umgibt ihn die Aura einer ungewissen Herkunft.

Die Amerikaner glauben, dass er vom Nordpol kommt und auf einem Rentierschlitten über den Globus jettet. Die Finnen nennen ihn Joulupukki und behaupten, er sei Finne alnordischer Abstammung. Offensichtlich verwechseln ihn Amerikaner wie Finnen mit dem Germanengott Odin: Beide tragen einen Rauschebart und befüllen gern Stiefel und Socken. Odin pflegte zu Zeiten, als er noch in Mode war, jedes Jahr ein großes Jagdfest, Yule genannt, zu geben. Kinder stellten Stiefel mit Stroh, Zucker oder Karotten in die Nähe des Kamins. Für sein fliegendes Pferd Sleipnir.Dafür belohnte sie der Gott mit Süßigkeiten und Geschenken.

Tatsächlich stammt Nikolaus aus der Türkei und ist ein bis heute unterschätzter Beweis für die Segnungen guter Integrationspolitik. In Demre, das Anfang des vierten Jahrhunderts noch Myra hieß, war Nikolaus Bischof. Als junger Mensch verwaist, hatte er ein Vermögen geerbt, das er großzügig verteilte. Das bescherte ihm seine erste Berühmtheit. Bekannt ist die Rettung der drei Jungfrauen. Ihr Vater, ein verarmter Edelmann, wollte sie mangels Mitgift in die Prostitution statt in die Ehe geben. Nikolaus kletterte drei Nächte lang auf Vaters Dach und warf Goldklumpen den Kamin hinunter. Sie landeten in Strümpfen, die dort zum Trocknen hingen. Am dritten Abend lauerte der Hausherr dem diskreten Spender auf, um ihm zu danken. Er war der erste, der noch lange Briefe an den Bishof schrieb. Das ist in der internationalen Gemeinde des türkischen Heiligen bis heute noch üblich.
Ähnlich wie die heutigen Popstars hat Nikolaus im Laufe seiner langen Karriere einige Image-Wandel durchlaufen. Als durch Luthers Reformation im 16. Jahrhundert Heilige in Ungnade fielen, mutierte er zum Weihnachtsmann. 1931 wurde er von der US-Firma Coca-Cola „unter Vertrag genommen“. Ihre Stylisten verpassten ihm den Anzug in den Firmenfarben rot und weiß, der seine Erscheinung seitdem prägt.
Über Nikolaus ruppigen Assistenten, den Rutenträger Knecht Ruprecht, auch Crampus oder Beelzebub genannt, kursieren wilde Gerüchte. Vermutungen, dass die beiden außer außerhalb der Saison eine Beziehung pflegten, sind sicher falsch. Dagegen gibt es Hinweise darauf, dass die römisch-katholische Kirche hinter der Erfindung Ruprecht steckt. In Zeiten der Säkularisierung sollte er beweisen, dass der Teufel existiert und dass ein Heiliger wie der Nikolaus von Myra ihn zähmen kann.

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